Jetzt ist die Schul- und Musikulöszeit seit ungefähr einer Woche vorbei. Viele Gefährten dieser Zeiten haben sich schon in alle Welt zerstreut. Ich schreibe aus Mexiko. Ich kann irgendwie noch nicht glauben, dass das alles vorbei ist. Wenn ich jetzt singe, wie ich das auch gestern beim Campen mit Mexikanern am Lagerfeuer getan habe, vermisse ich den Zusammenklang mit meinen drei Mitmusikulanten. Es ist schwer zu begreifen, dass mir das noch einige Zeit so gehen wird. Und das unser Konzert und unsere CD nicht der Anfang einer erfolgreicheren Musikerzeit sondern das Ende darstellen.
Danke an meine Kollegen für die wunderbare Zusammenarbeit und für die sinnvollste Freizeitbeschäftigung meines bisherigen Lebens. Wir haben wunderbares geschafft und jedes Mal, wenn ich jetzt von jemandem höre, wie schön die CD geworden ist, werde wird mir ein bisschen wehmütig…
Vielen Dank auch an unsere Fans, deren Beifall und Freude unserem Gesang immer wunderbare Resonanz war und deren Unterstützung uns Mut und Ansporn brachte.
Was jetzt kommen wird, weiß ich noch nicht genau. Wann ich wieder auf diesem musikalischen Niveau arbeiten werde und das mit solch netten Menschen, weiß ich nicht.
Wir sind jung und voller Hoffnung und Potential. Ich hoffe wir werden dabei helfen, in unserem Berufsleben diese Welt besser zu machen, so wie wir es durch die Freude, die unser Gesang den Zuhörern und uns gemacht hat, getan haben.
Nun ist es soweit. Nach 17 Stunden im Studio, mehr als 30 Stunden Bearbeitung und weiteren 20 Stunden Arbeit an Cover, Booklet und Co. ist die CD jetzt so gut wie fertig. Gestern habe ich sie zum Pressen geschickt. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis.
Die CD wird etwa am 15. Juni bei uns eintreffen. Wir werden sie, sobald sie da ist, in der Schule und bei unseren letzten Konzerten (siehe "Konzerte") verkaufen... Preise: Der reguläre Preis beträgt 15 Euro. (Schülerpreis: 10 Euro) Und hier nun noch kurz einen Blick aufs Cover:
Solang ich denken kann, mache ich Musik. Neben dem Geigen-, Klavier- und Gitarrenspielen war das Singen aber eigentlich immer nur Begleitung bzw. im Schulchor eine Stimme von sehr vielen. Hinzu kam, dass die Stimme - abhängig vom Hormonspiegel bei uns "Jungmännern" - doch einem gewissen manchmal unangenehmen Veränderungsprozess unterlag. Anfangs also knabenhafter Sopran, später dann irgendwo zwischen Erd- und Kellergeschoss mit rabenhafter Krächzeinlage. Also nichts, worauf man sich so richtig verlassen konnte und wollte. Aber der Spaß am Singen wuchs sowie der ganze Körper und eigentlich zum wirklich absolut richtigen Zeitpunkt für mich - also sozusagen im Kellergeschoss angekommen - kam diese Idee mit der A-Capella-Gruppe. Und ich würde sagen, ich bin angekommen. Hier wollte ich immer hin, nur ahnte ich es nicht...
Aktualisiert ( Samstag, den 05. Juni 2010 um 22:30 Uhr )
Wer mich auch nur ein wenig kennt, der weiß über mich: Ich singe gern und auch schon recht lange. Außerdem bin ich einer der wenigen Tenöre im Oberstufenchor, zumindest bin ich es, seit meine Chorleiterin irgendwann im Jahr 2007 beschlossen hat, dass ich ein Tenor bin… ;-) Wer mich noch ein bisschen besser kennt, der weiß: Ich kann ganz gut organisieren, kenne mich mit Musik aus, kann ein wenig arrangieren, mit Computern umgehen und habe ein recht gutes Gehör.
Als Gabriel mit der Idee der Quartettgründung kam, war mir sofort klar, dass ich das schon immer machen wollte. Seit meiner Kindheit habe ich Kontakt zu Chören (z.B. zum Knabenchor Hannover) und höre gerne A-Capella-musik – immerhin habe ich in der Stadt gewohnt, ais der mehrere berühmte Ensembles kommen: Maybebob, Modell Andante, Vocaldente… ;-)
Daher habe ich mich sofort mit ziemlich viel Power in das Projekt gestürzt: Die Midis (digitale Noten, die sich abspielen lassen) zum Üben für meine Kollegen herzustellen, gehört z.B. zu meinen Aufgaben. Stolz bin ic auf die Gestaltung unserer Website. Auch die passenden Stücke raus zu suchen und die Proben zu leiten, hat mir ziemlich viel Spaß gemacht. Das stundenlange Rumwühlen in Gesangsnoten in der Öffentlichen Bücherhalle wird mir fehlen, wenn es Musikulös nicht mehr gibt…
Was aber immer noch das Schönste überhaupt ist: das gemeinsame Singen! Ich gebe zu: Ich stehe einfach richtig gern auf der Bühne. Was wir unter anderem bei dem Vocalcoaching bei Erik Sohn gelernt haben: Man muss auch ein wenig „Rampensau“ und Schauspieler sein, wenn man in solch einer kleinen Besetzung ein Publikum mitreißen und begeistern will. Das Allerschönste ist: Ihr habt euch in den Konzerten mitreißen lassen! Ich habe es bei fast allen Auftritten sehr genossen, dass uns so viel Sympathie und Anerkennung entgegengebracht wurde. Vielen, vielen Dank! Dafür haben sich auch so manche anstrengende Proben und das Lampenfieber gelohnt!
Eines ist mir klar geworden: Nachdem ich nun so richtig „Blut geleckt“ habe, wird es vielleicht gar nicht so lange dauern, bis ich ein neues Ensemble auf die Beine stelle… - man wird sehen…
Aktualisiert ( Sonntag, den 11. Juli 2010 um 13:50 Uhr )
... hatte Musikulös wenig Freizeit. Da es auch für mich die erste CD-Produktion ist, erstaunt mich immer wieder, wie viel Zeit man doch für ein paar Stücke braucht. Bereits am Samstag verbrachten wir Fast 8 Stunden in einem Studio der SAE. Nachdem wir am Sonntagabend in der St. Johannis bei der Johanni-Vesper teilweise 19 Stücke sangen begaben wir uns am Montag in das etwa eine Stunde entfernte Königreich. Viele viele Stunden verstrichen und am Ende war tatsächlich alles im Kasten. Nun müssen wir nur noch das Cover, GEMA und die Vervielfältigung überleben und schon kann die CD hoffentlich Mitte Juni von uns verkauft werden... Hier ein paar Eindrücke von unserem Wochenende. Bilde von der Vesper folgen...
Nun haben wir es laut ausgesprochen: Wir lösen uns bald auf! Allerdings nur deshalb, weil wir alle mit unserem Abitur in der Tasche in verschiedene Richtungen wandeln. Wie gerne würden wir einfach weiter zusammen Musik machen... Doch wir haben vorgesorgt. Musikulös wird in den nächsten Wochen eine CD produzieren! Und dafür brauchen wir eure und ihre Unterstützung. Eine große Spendensumme ist bereits durch den Talenteschuppen am 20.04.2010, bei dem wir auftreten durften, zusammen gekommen. (Artikel auf der WG-Seite) Dafür an dieser Stelle ein großes DANKESCHÖN an alle Spender! Dadurch ist bereits mehr als die Hälfte der Kosten gedeckt, was uns sehr freut!
Wer mit einer weiteren Spende unser letztes großes Projekt unterstützen will, kann dies hier tun:
Die Bankdaten habe ich entfernt, da sie mißbraucht wurden... Bei spenden bitte eine E-Mail an
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Heidenheim – wo ist Heidenheim? Eine ungefähre Vorstellung von der Lage hat man, wenn man etwa 10 Stunden im Bus gefahren ist: w e i t w e g von Hamburg…
Aber natürlich liegt dieses beschauliche Örtchen in Baden-Württemberg, ganz in der Nähe von Ulm. Da haben wir natürlich auch einen Abstecher hin gemacht und vom hohen Münster auf die Welt um uns gesehen. Und was sahen bzw. begriffen wir? Heidenheim mit seinem Schiller-Gymnasium bildet eine Hochburg des schulischen Gesangs. Doch neben diesen beeindruckenden Sängern und Musikern sollte noch etwas anderes besonders hervorgehoben werden: Eine unglaubliche Gastfreundschaft. Unsere Gastfamilie nahm uns gleich alle vier Musikulösen und beherbergte, versorgte und kutschierte uns unerschrocken – selbst zu den unpassendsten Zeiten. Wir werden diese Familie nie vergessen und schicken erneut unseren wärmsten Dank von Hamburg nach Heidenheim.
Gesungen haben wir selbstverständlich auch – nicht nur im angrenzenden Wäldchen zum Häuschen unserer sympathischen Gastfamilie beim Lockerungsspaziergang. Sondern vor allem beim dort stattfindenden Konzert. Zugegeben es gab eine kleine Komplikation, nicht gesangstechnischer sondern eher garderobentechnischer Natur. Ein vergessliches Mitglied des Ensembles (wir nennen natürlich keinen Namen) ließ das Jackett zu Hause, doch auch hier konnten wir auf die Heidenheimer zählen. Es dauerte nicht lange und der Notstand war beseitigt und mit orangenen Rollis unter ihren jetzt vollzähligen Jacketts versuchte Musikulös ein bisschen die verwöhnten Heidenheimer zu beeindrucken. Wir wissen nicht, ob ihr Applaus nun dem Gesang oder den orangenen Rollis galt, aber wir werden es noch herausbekommen…
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Nächstes Konzert
Singen beim Sommerkonzert in (08.06.10 - 19:30Uhr)
Jetzt ist die Schul- und Musikulöszeit seit ungefähr einer Woche vorbei. Viele Gefährten dieser Zeiten haben sich schon in alle Welt zerstreut. Ich schreibe aus Mexiko. Ich kann irgendwie noch nicht glauben, dass das alles vorbei ist. Wenn ich jetzt singe, wie ich das auch gestern beim Campen mit Mexikanern am Lagerfeuer getan habe, vermisse ich den Zusammenklang mit meinen drei Mitmusikulanten. Es ist schwer zu begreifen, dass mir das noch einige Zeit so gehen wird. Und das unser Konzert und unsere CD nicht der Anfang einer erfolgreicheren Musikerzeit sondern das Ende darstellen.
Danke an meine Kollegen für die wunderbare Zusammenarbeit und für die sinnvollste Freizeitbeschäftigung meines bisherigen Lebens. Wir haben wunderbares geschafft und jedes Mal, wenn ich jetzt von jemandem höre, wie schön die CD geworden ist, werde wird mir ein bisschen wehmütig…
Vielen Dank auch an unsere Fans, deren Beifall und Freude unserem Gesang immer wunderbare Resonanz war und deren Unterstützung uns Mut und Ansporn brachte.
Was jetzt kommen wird, weiß ich noch nicht genau. Wann ich wieder auf diesem musikalischen Niveau arbeiten werde und das mit solch netten Menschen, weiß ich nicht.
Wir sind jung und voller Hoffnung und Potential. Ich hoffe wir werden dabei helfen, in unserem Berufsleben diese Welt besser zu machen, so wie wir es durch die Freude, die unser Gesang den Zuhörern und uns gemacht hat, getan haben.
Nun ist es soweit. Nach 17 Stunden im Studio, mehr als 30 Stunden Bearbeitung und weiteren 20 Stunden Arbeit an Cover, Booklet und Co. ist die CD jetzt so gut wie fertig. Gestern habe ich sie zum Pressen geschickt. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis.
Die CD wird etwa am 15. Juni bei uns eintreffen. Wir werden sie, sobald sie da ist, in der Schule und bei unseren letzten Konzerten (siehe "Konzerte") verkaufen... Preise: Der reguläre Preis beträgt 15 Euro. (Schülerpreis: 10 Euro) Und hier nun noch kurz einen Blick aufs Cover: